Neuralgie

Allgemeines:

Der Nervenschmerz wird im medizinischen Sinne Neuralgie genannt. Sobald ein Schmerz aus dem Gebiet eines oder mehrerer Nerven stammt und von ihnen verursacht wird, bezeichnet man das als Neuralgie. Somit erschließt sich auch der Begriff neuralgiforme Schmerzen. Grundsätzlich kann es bei jedem körperlichen Nerv zu einer Schädigung kommen, sodass eine Neuralgie ganz unterschiedlich sein kann.

Der im Sprachgebrauch bekannte „neuralgische Punkt“ bezeichnet hier eine empfindliche Stelle, an der bestimmte Risiken oder Schwierigkeiten vermehrt auftreten können. Die Ursache einer Neuralgie bleibt bei den meisten Patienten völlig unklar. Auftreten kann sie sogar aufgrund von Stress oder Depressionen. Im Normalfall ist die Neuralgie jedoch Folge einer falschen Bewegung oder einer Entzündung.

Die Entstehung:

Der Schmerz entsteht durch die Schädigung der Nerven. Durch Entzündungen, Druck, Strahlungen, Verätzungen oder Stoffwechselstörungen kann dieser hervorgerufen werden. Bekanntermaßen kann Neuralgie so unter anderem bei einem Bandscheibenvorfall, Neuritis oder Ähnlichem Auftreten. Hierbei gibt es mehrere verschiedene Unterscheidungen, die allerdings auch gleichzeitig auftreten können.

Zum ersten gibt es die Schädigung der Markscheide. Hier werden die Nervenfasern freigelegt was dazu führt, dass elektrische Impulse auf die Schmerzfasern treffen. Die zweite Art ist die Schädigung von den Nervenfasern. Sind die Informationsleitungen blockiert entsteht im menschlichen Nervensystem ein Informationsmangel. Hier entsteht anfangs ein Gefühl von Taubheit, das sich später in den typischen Schmerz der Neuralgie wandelt. Die dritte Art ist eine Durchblutungsstörung, die durch Druck auf einzelne Nerven entsteht. Die entstehenden Stoffwechselstörungen führen zum Schmerz und somit zur Neuralgie.

Die Symptome:

Bei einem Bandscheibenvorfall oder Hexenschuss wird Druck auf die Nerven ausgeübt und es kommt zur Neuralgie.

Neuralgie wird u. a. durch Druck auf die Nerven ausgelöst.

Die Krankheit kommt meist aus dem Nichts. Ein kurzer, plötzlich reißender Schmerz wird spürbar. Je nachdem, welcher Nerv betroffen ist, kommen noch mehr Beschwerden hinzu. So ist beispielsweise bei einer Neuralgie in einem der Halsnerven auch Schulter -und Armschmerz ein Resultat. Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen sind beispielsweise der Hexenschuss oder ein Bandscheibenvorfall.

Die Behandlung:

Bei den jeweiligen Behandlungsmethoden ist es wichtig die Ursache des Schmerzes genau zu kennen. In den meisten Fällen ist eine Therapie und Operation wirksam. Hierbei wird operativ die Ursache bekämpft und die Wirkung gestoppt. Die Behandlung rein durch verschiedene Schmerzmittel ist nicht ratsam, da diese nur die Symptome bekämpfen, nicht aber die Ursache finden. Zwar stillt diese Art der Behandlung im ersten Moment die Schmerzen, sie reicht jedoch allein nicht aus.

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